Vergleich & Definitionen
RPA folgt festen Schritten. Ein KI-Agent entscheidet über seine eigenen Schritte.
RPA macht genau das, was Sie ihm gesagt haben. Ein KI-Agent macht das, was Sie gemeint haben.

Kurzgefasst
RPA (Robotic Process Automation) führt mechanisch vordefinierte Schritte auf festen Oberflächen aus und bricht bei jeder Änderung von Bildschirm oder Format ab. Ein KI-Agent versteht ein Ziel, überlegt, wie er es erreicht, und passt sich an unvorhergesehene Abweichungen an — zum Beispiel eine anders formulierte E-Mail oder ein Dokument in ungewöhnlichem Format.
- RPA: feste Schritte, bricht bei jeder Oberflächenänderung ab
- KI-Agent: Ziel + Argumentation, passt sich an Abweichungen an
- RPA eignet sich für vollständig stabile, sich wiederholende Prozesse
- KI-Agenten eignen sich für Prozesse mit Variation und Ausnahmen
Wie jeder von beiden kurz funktioniert
RPA zeichnet Klicks und Schritte in einer Oberfläche auf und wiederholt sie identisch. Ändert sich die Oberfläche oder tritt eine unvorhergesehene Ausnahme auf, bleibt der Roboter stehen. Ein KI-Agent hingegen erhält ein Ziel und wählt eigene Schritte, nutzt Werkzeuge (APIs, Datenbanken) und passt sich unterwegs an.
Wann Sie RPA wählen und wann einen KI-Agenten
Es sind keine konkurrierenden Technologien — oft ergänzen sie sich.
- RPA: vollständig stabile Prozesse mit hohem Volumen, feste Regeln (z. B. Datenübertragung zwischen zwei Altsystemen)
- KI-Agent: Prozesse mit Variation (E-Mails, unterschiedliche Dokumente, kontextabhängige Entscheidungen)
- Kombination: RPA für mechanische Schritte, KI-Agent für Interpretation und Ausnahmen
Was wir normalerweise empfehlen
Wir gehen vom realen Prozess in Ihrem Unternehmen aus und wählen die richtige Technologie — wir verkaufen weder RPA, weil es Mode ist, noch KI-Agenten für jedes Problem. Manchmal ist die richtige Antwort hybrid.